Die Bedeutung des Wortes Karate: Selbstverteidigung mit "leeren" Händen
Karate besteht aus den Silben:
Kara (=leer) und Te (=Hand) bedeutet also "mit leerer Hand".
"Karate-Do" bedeutet daher: "der Weg der leeren Hand". Do (=Weg)
Karate ("leere Hand") ist eine jahrhundertealte, traditionelle Kampfkunst zur effektiven Selbstverteidigung, bei der der ganze Körper eingesetzt wird.
Sie fördert das Selbstbewusstsein und die Gelassenheit. Im Training und Wettkampf werden alle Techniken mit Fuß oder Faust vor dem Auftreffen gestoppt.
Der Verzicht auf Trefferwirkung hat oberste Priorität.
Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken.
Karate fördert die Persönlichkeit, die Selbstbeherrschung und die Konzentration
Verantwortungsbewusstsein und die Achtung vor dem Gegner werden systematisch aufgebaut
Karate kann von Menschen aller Altersstufen erlernt werden
Karate bietet vielseitige Anforderungen an den Körper und Geist und ist somit ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress
Karate schult Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit in hohem Maße. Bewusstes Atmen und Konzentrationsübungen machen aus dem Kampf die Kunst, mit leeren Händen zu siegen
Karate ist auch ein Weg zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters, der schließlich zu einem inneren Wachstum führt.
Karate-Do ist somit nicht nur eine Disziplin der Körperbeherrschung, sondern auch eine Schule der Geistesbildung, die einen das ganze Leben lang begleiten sollte.
Meister Gichin Funakoshi schrieb hierzu:
"So wie die blanke Oberfläche eines Spiegels alles wiedergibt, was vor ihm steht, und wie ein stilles Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll der Karateschüler sein inneres
leer machen von Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem, was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln."