1. Karate-Club Passau e.V.


Kindertraining

Für Kinder und Jugendliche bieten wir ein spezielles Kindertraining an. Ein kostenloses Probetraining ist jederzeit möglich.
mehr Infos

Anfängerkurse

Natürlich bieten wir auch regelmäßig Anfängerkurse an, wo jeder Karate von Grund auf erlernen kann.
mehr Infos




AktuellesVereinKarate-DoGalerieKontaktLinksDownloadsImpressumSeitenverzeichnisMitgliedsbereich


Was ist Karate? | Geschichte | Gürtelsystem | Ziel von Karate | Philosophie




Die Anfänge

Die Legende erzählt, dass der buddhistische Mönch Daruma Taishi (auch Bodhidharma genannt) aus Kanchipuram (Südindien) im 6. Jahrhundert das Kloster Shaolin (jap. Shorinji) erreicht und dort nicht nur den Ch'an (Zen)-Buddhismus begründet, sondern die Mönche auch in körperlichen Übungen unterwiesen habe, damit sie das lange Meditieren aushalten konnten. So sei das Shaolin-Kungfu (korrekt: Shaolin-Quanfa, jap. Kempo/Kenpo) entstanden, aus dem sich dann viele andere chinesische Kampfkunststile (Wushu) entwickelt hätten.


Die Entstehung des heutigen Karate

Das heutige Karate hat seinen Ursprung in Okinawa. Die urbanen Zentren der Insel, Naha, Shuri und Tomari waren damals ein wichtiger Umschlagplatz für Waren. Okinawa stand hierbei mal unter japanischen und mal unter chinesischen Einflüssen, war ab bis zum Jahr 1875 ein unabhängiges Königreich.

Im Jahr 1416 gelang es dem damaligen König Sho Shin, nach lagen politischen Unruhen und Machtkämpfen, das Land zu vereinigen. Um den inneren Frieden zu sichern, verbot er das Tragen von Waffen.

Er ließ alle Waffen einsammeln und in sein Schloss nach Shuri bringen. Um die einzelnen Regionen zu kontrollieren, verpflichtete er sämtliche Fürsten zum dauerhaften Aufenthalt an seinen Hof.

1609 besetzte der japanische Satsuma-Clan die Inselkette und verschärften das Waffenverbot dahingehend, dass sogar der Besitz jeglicher Waffen, selbst Zeremonienwaffen, unter schwere Strafe gestellt wurde. Dieses Waffenverbot wurde als Katanagari bezeichnet, was soviel wie "Jagd nach Schwertern" bedeutet. Schwerter, Dolche, Messer und jegliche Klingenwerkzeuge wurden systematisch eingesammelt. Dies ging sogar soweit, dass einem Dorf nur ein Küchenmesser zugestanden wurde, das mit einem Seil an den Dorfbrunnen (oder an einer anderen zentralen Stelle) befestigt und streng bewacht wurde.

Zu jener Zeit fanden die Kampfkünste Okinawas als reine Form der Selbstverteidigung enormen Aufschwung und verschiedene Gemeinschaften schlossen sich zusammen. So entstand Karate, welches zunächst Okinawa-te (Okinawa-Hände) hieß. Es wurde lange Zeit nur an geheimen Orten im Verborgenen geübt und nur innerhalb der Familie oder ausgewählten Schülern weitergegeben.

Das Waffenverbot zur Sicherung des inneren Friedens wurde zur damaligen Zeit von vielen Königen und Herrschern immer wieder ausgesprochen. So wurde die Selbstverteidigung mit bloßen Händen immer wichtiger.

Ergänzende Informationen siehe Wikipedia


Die Entstehung des Karate-Stils Shotokan

Der Shotokan-Stil ist die am weitesten verbreitete Stilrichtung im Karate-do. Charakteristisch für diese Stilrichtung ist ein tiefer Stand, der dynamische und kraftvolle Bewegungen ermöglicht.

Als Begründer des Shotokan-Karate gilt Funakoshi Gichin, geboren am 24. April 1868 in Shuri auf Okinawa. Er war als Kind eher klein und kränklich. Um dies u ändern, fing er an Karate bei den zwei berühmtesten Meistern seienr Zeit zu lernen, Azato und Itosu. Als Erwachsener arbeitete er lange Zeit als Hauptschullehrer.

Nach einer Karatevorführung 1922 auf Okinawa, wurde Gichin Funakoshi auf Wunsch des damaligen Kronprinzen Hirohito nach Japan eingeladen, um Karate vorzustellen. Auf vielfachen Wunsch blieb der dann in Japan und reiste durch das ganze Land, um Vorträge zu halten und Vorführungen zu geben.

Sein Stil basiert auf Matsumuras Shorin-ryu. Shoto war Funakoshis Künstlername und bedeutet Pinienrauschen - seine erste eigene Trainingshalle (im Frühjahr 1935 in Tokyo eingeweiht) wurde aus diesem Grund Shotokan ("Haus des Shoto") genannt. Diese Bezeichnung wurde später für seinen Karate-Stil übernommen.

Quellangabe und Ergänzende Informationen siehe Wikipedia


  
 
© www.netzmotor.de